www.gegen-den-hauptfeind.de

Die Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land" wird veranstaltet von
www.secarts.org

 



VI. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land“

Die jährlich stattfindenden Konferenzen gegen den deutschen Imperialismus sollen den politischen Austausch und die Zusammenarbeit derjenigen revolutionären Kräfte fördern und vorantreiben, die in der Arbeiter- und demokratischen Bewegung für die Linie „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ kämpfen wollen.

findet statt: vom 17.05. bis zum 20.05.2012 in Göttingen

es geht um folgende Themen (Änderungen vorbehalten): Zur aktuellen Lage: - Ökonomische Lage (Timur Stockholm, DKP Thüringen und Rolf Fürst, KAZ-AG „Zwischenimperialistische Widersprüche“) - Militärische Lage, deutsche Kriegsfronten (Jörg Kronauer, German Foreign Policy, www.german-foreign-policy.com) - Der deutsche Imperialismus und die EU – aktuelle Entwicklung (Gretl Aden, KAZ-AG „Zwischenimperialistische Widersprüche“) Schwerpunktthema: Burgfrieden – Weg in die Volksgemeinschaft - Klassenversöhnung und faschistische Volksgemeinschaft – Unterschiede und Gemeinsamkeiten (Ringo Ehlert) - Burgfriedenspolitik in Westdeutschland und Westberlin: Gegen DDR und FDGB (Erika Wehling-Pangerl, Kommunistische Arbeiterzeitung - KAZ) - Kapitalstrategien des deutschen Imperialismus: Von der Konzertierten Aktion über das Bündnis für Arbeit zur Agenda 2010 (Sabine Schnarren, Philip Steinhauer) - Rassismus in der SPD - was ist daran sozialdemokratisch? Zum Beispiel: Grotjahn und Sarrazin (Johannes Oehme und Frieda Schmidt) Anmeldeschluss für Übernachtungen: 2.Mai 2012 Kostenbeteiligung: 20,-- Sozialbeitrag, 50,-- Normalbeitrag, 100,-- Soli-Beitrag. Wer nicht die ganze Zeit teilnimmt, zahlt seinen Beitrag anteilig.

Veranstalter: Internet-Plattform www.secarts.org.



III. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land“



Die jährlich stattfindenden Konferenzen gegen den deutschen Imperialismus sollen den politischen Austausch und die Zusammenarbeit derjenigen revolutionären Kräfte fördern und vorantreiben, die in der Arbeiter- und demokratischen Bewegung für die Linie „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ kämpfen wollen.

Schwerpunkt: "'Heim ins Reich'? Deutsche Volksgruppenpolitik"

fand statt: vom 02.06. bis zum 05.06.2011 in Göttingen

Abschlusserklärung
Unter dem Schwerpunkt „Heim ins Reich – Deutsche Volksgruppenpolitik“ fand vom 2.-5. Juni 2011 in Göttingen die III. Konferenz „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“, veranstaltet von der Webseite www.secarts.org“, statt, auf der Interessierte aus unterschiedlichen politischen Zusammenhängen aktuelle Strategien des deutschen Imperialismus zur Volks- und Minderheitenpolitik in Europa und anderen Teilen der Welt diskutierten.
Es wurde dabei deutlich, dass sich der deutsche Imperialismus insbesondere nach Einverleibung der DDR zunehmend offen eines raffinierten Instrumentariums zur Unterminierung staatlicher Souveränität bedient. Als zu spät und zu kurz gekommener Imperialismus und in zwei Weltkriegen Geschlagener betreibt er ungebrochen eine bewährte Taktik, in die Staaten imperialistischer Konkurrenz sowie in abhängige Staaten einzugreifen. Diese Taktik reicht von der harmlos daher kommenden Denkmalpflege deutschen „Volksguts“ über die deutsche Sprach- und Kulturpflege bis hin zur Züchtung von deutschen und anderen Minderheiten zu fünften Kolonnen mittels allerlei finanzieller Anreize und politischer Lockungen. Sie geschieht mit Billigung bzw. aktiver Förderung durch das deutsche Innenministerium und das Auswärtige Amt, weitgehend unbeachtet auch von linker Öffentlichkeit. Das faktische Hineinregieren in andere Staaten unter dem Deckmantel von Hilfsleistungen an „Abstammungsdeutsche“ sowie im Namen der „Selbstbestimmung“ gezielt ausgewählter Minderheiten nutzt der deutsche Imperialismus bei seinem Kampf um weltweite Hegemonie.
„Volk über Staat“ hieß bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die staatstheoretische Maxime, mit der die rechtliche und politische Intervention in alle Staaten gerechtfertigt wurde, in denen nach Blutslehre Deutsche oder „völkische“ Ansammlungen lebten. Es ist die ungebrochene ökonomische Expansion des deutschen Imperialismus, die nach einer Neuaufteilung der Welt von Absatzmärkten und Zugriff auf Rohstoffe verlangt, um langfristig günstige Bedingungen für das deutsche Kapital zu schaffen. Einer der Mechanismen, um Staaten in seine politischen Fänge zu nötigen, bietet sich dem deutschen Imperialismus in Gestalt der Volksgruppenpolitik.
Die Teilnehmer der III. Konferenz „der Hauptfeind steht im eigenen Land“ haben festgestellt, dass sich an der Aktualität dieser Strategie des deutschen Imperialismus nichts geändert hat. Nach wie vor bieten die Rezepte der Volksgruppenpolitik vielfältige Möglichkeiten, der ökonomischen auch politische, soziale – und letztlich staatliche – Dominanz folgen zu lassen. Diese Strategie provoziert Krieg, da sie die Souveränität von Nationalstaaten missachtet und völkerrechtliche Verträge verletzt. Im Kampf gegen Kriegsgefahr bedeutet Klarheit über Methoden und Ziele des deutschen Imperialismus auch, die Strategie der Volksgruppenpolitik als erprobtes Instrument aus der Waffenkammer deutscher Geostrategen in all ihren Verkleidungen zu entlarven und zu bekämpfen. Die Dokumentation der III. Konferenz wird in Kürze erscheinen. In einzelnen Referaten werden verschiedene Facetten dieser Strategie beleuchtet.

Es ging um folgende Themen:

Donnerstag, 2. Juni
  • Aktuelle ökonomische Lage (Rolf Fürst, KAZ-AG „Zwischenimperialistische Widersprüche)
  • Aktuelle militärische Lage, deutsche Kriegsfronten (Gretl Aden, KAZ-AG "Zwischenimperialistische Widersprüche")
Freitag, 3. Juni
  • „Heim ins Reich“? - Deutsche Volksgruppenpolitik (Jörg Kronauer, www.german-foreign-policy.com)
  • Österreich und die EU als zweiter "Anschluss" an den deutschen Imperialismus (Tibor Zenker)
  • „Unheimliche Nachbarn“ (ein Film von Rüdiger Minow).
Samstag, 4. Juni
  • Ungarn und die deutsche Volksgruppenpolitik (Marcel Kowalski, KAZ-AG „Zwischenimperialistische Widersprüche“)
  • Deutsche Hegemonialpolitik in Mittelosteuropa - Ökonomische Durchdringung und geopolitische Dominanz (Tomasz Konicz)
Sonntag, 5. Juni
  • Abschlussplenum.

Veranstalter: Internet-Plattform www.secarts.org.



II. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land"

Schwerpunkt: "Innere Mobilmachung"

13.05. bis 16.05.2010 in Göttingen


dokumentation Die Dokumentation der II. Konferenz "der Hauptfeind steht im eigenen Land" ist erschienen und kann u. a. hier heruntergeladen werden (PDF-Datei, ca. 4 MB).

 

I. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land"

21.05. bis 24.05.2009 in Göttingen


dokumentation Die Dokumentation der I. Konferenz "der Hauptfeind steht im eigenen Land" ist erschienen und kann u. a. hier heruntergeladen werden (PDF-Datei, ca. 4 MB).


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